• Jörg Neumayer

Jetzt liegt's an uns

Mit dieser Woche hat nun auch Österreich weitreichende Entscheidungen getroffen um das Corona Virus einzudämmen. Ich persönlich finde das richtig und wichtig um eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

Ich möchte aber drei Punkte anführen, die JETZT gefragt sind:


Solidarischer Zusammenhalt

Genau jetzt wird es sich zeigen, wie wir als Gesellschaft mit einer solchen Krise umgehen können. Hat sich der Egoismus der letzten Jahre schon überall durchgesetzt, oder schauen wir aufeinander und stehen wir zueinander? Ich persönlich werde die nächsten Tagen und Wochen da sein um Menschen zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Menschen, die sich Sorgen machen oder einfach nur Infos benötigen. Und vor allem Menschen, die schon älter sind oder gesundheitliche Probleme haben, damit sie die Sicherheitsempfehlungen einhalten können und jedenfalls gesund bleiben. Und ich finde toll, dass es schon so Viele gibt, die das Gleiche tun. Das ist gelebte Solidarität im Hier und Jetzt.


Schnelle Überbrückungshilfe

Außerdem fordere ich die Regierung auf jetzt und sofort Hilfe anzubieten. Neben den Erkrankten, die Angst um ihr Leben haben, sind es tausende ArbeitnehmerInnen, die bereits Angst um ihre Existenz haben. Es sind auch tausende Selbstständige, FreiberuflerInnen und KünstlerInnen, denen von heute auf morgen die Aufträge wegbrechen. Es braucht jetzt den Willen zu helfen und klare Schritte. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt! – Zeigen wir, dass wir solidarisch sein wollen. Ich meine, wenn wir Banken retten können, dann können wir doch bitte auch das finanzielle Überleben unserer wirklichen LeistungsträgerInnen sichern, die tagtäglich für dieses Land arbeiten und deren Familien und deren Kinder!


Starkes Gesundheitssystem

Ich bin jedem und jeder Einzelnen dankbar, der in den letzten Jahren dafür Sorge getragen hat, dass unsere Spitäler nicht kaputtgespart worden sind! Schauen wir nach Italien, schauen wir aber auch nach Deutschland und England – die hatten einmal ein Top Gesundheitssystem für alle Menschen. Heute haben sie kaum Chance mit der Corona Epidemie umzugehen. Heute zeigt sich, dass der Sparwahn vor essentiellen Einrichtungen wie Spitälern halt machen muss. Ich hoffe auch, dass die Österreichische Gesundheitskasse trotz der Verluste (durch die Zusammenlegung) stark genug ist, all unsere Herausforderungen zu meistern – wenn nicht, muss die Regierung jetzt Geld zuschießen, damit wir gemeinsam diese Krise meistern!

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