• Jörg Neumayer

Corona Hilfe in Österreich.

Was Österreich beim Corona Hilfspaket richtig macht und was andere Länder besser machen. We are too many to fail.

Europaweit  werden so viele gute Maßnahmen gesetzt um die Betriebe und die ArbeitnehmerInnen zu schützen. Auch in Österreich  wird unter den Sozialpartnern und der Regierung gerade ausverhandelt welche weiter


en Schritte unser Land setzt. Meine wichtigste Frage: in welchem Bereich kann Österreich Vorbild sein? Einiges dürfte gut laufen, vor allem,


dass uns jetzt statt 4 bereits 38 Mrd. Euro zur Verfügung stehen. Die Steuerstundungen, Förderungen und Sofortmaßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung und absolut notwendig. ✅ Viel können wir jedoch von anderen Ländern noch lernen und gewisse Hilfsmaßnahmen auch bei uns umsetzen, schließlich sitzen wir hier alle im selben Boot und Solidarität 🤝muss an erster Stelle stehen.

Wie Italien  sollten wir einen Kündigungsschutz einführen, wo alle Kündigungen, die seit dem 13. März erfolgt sind, ungültig werden. Natürlich muss der Staat dies KMUs möglich machen, indem er die Kosten für die MitarbeiterInnen übernimmt. Dazu sollte die Elternzeit verlängert werden, um dadurch Familien finanziell abzufedern.

Wie Frankreich  sollten wir andenken KMUs für einen begrenzten Zeitraum (z.B 3 Monate) die Miete der Büroräumlichkeiten und die Betriebskosten erlassen.

Wie Deutschland  sollten wir keine arbiträren Obergrenzen für die Beihilfenpakete festsetzen, sondern uns ganz klar dafür aussprechen, dass wir allen Betroffenen helfen.

Wie Kroatien  könnten wir in Betracht ziehen Fixpreise für gewisse Produkte einzuführen, damit sich alle weiterhin das Notwendige leisten können.

Wie Bulgarien  könnte der Staat Unternehmensanteile (mit buy-back Option und ohne Zinsen) kaufen, um Unternehmen zu retten.

Wie Irland  könnte ein wöchentlicher Fixbetrag an Selbstständige und KMUs für jede/n Angestellte/n über die nächsten 6 Wochen ausbezahlt werden, um ihnen das alltäglichen Leben zu ermöglichen.

Wie Griechenland  müssen wir alle Kreditrückzahlungen und Zinsen für die nächsten Monate aussetzen. Der Staat muss sich bereit erklären die Löhne zum Teil zu übernehmen, sollten Unternehmen sonst in Konkurs gehen müssen.

Wie in Litauen: könnten wir 60% übernehmen, wenn Betriebe noch teilweise arbeiten können und 90%, wenn die Arbeit ganz eingestellt werden muss.

Und Luxemburg  zeigt uns wie eine Website designt sein sollt, die uns sagt, wohin wir uns für Förderungen und Beihilfen wenden sollen.

Und schließlich sollten wir noch von Belgien  (die keine Einigungen erzielen können und daher nur 1 Mrd. zur Verfügung haben) lernen gut zusammenzuarbeiten und uns nicht völlig zu entzweien.

All diese Maßnahmen können und müssen uns inspirieren ähnliches umzusetzen. Auch mehr Incentives um auf Kurzarbeit umzusteigen, müssen geschaffen werden, da können wir Vorreiter sein und andere Länder inspirieren. Lernen wir voneinander und helfen wir allen diese Zeit so gut wie möglich zu überwinden. We are too many, to fail!



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